Mit dem Wohnmobil in die Region Zugspitze und auf Deutschlands höchsten Berg

Nach unseren Tagen am Plansee hieß es für uns wieder: Wohnmobil startklar machen und weiterziehen. Unser nächstes Ziel war die Region rund um die Zugspitze auf deutscher, sowie auf österreichischer Seite. Wenn unter anderem das Wetter mitspielen würde, wollten wir die Gelegenheit nutzen und Deutschlands höchsten Berg besteigen.

Doch bevor es wieder in die Berge ging, machten wir zunächst noch einen Abstecher in Richtung München. Auf der Fahrt stand ganz spontan ein Besuch auf dem Programm, den wir so eigentlich gar nicht geplant hatten.

Die KZ-Gedenkstätte Dachau

Schon öfter haben wir auf der Autobahn Richtung Süden das Abfahrtsschild zur KZ-Gedenkstätte Dachau gesehen. Diesmal nahmen wir uns die Zeit und manchmal sind es gerade die ungeplanten Zwischenstopps, die einem besonders lange in Erinnerung bleiben.

Der Besuch war für uns ein harter Kontrast zu den Erlebnissen der vergangenen Tage in den Bergen. Wo wir zuvor Natur, Seen und beeindruckende Landschaften erlebt hatten, wurden wir hier mit einem der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte konfrontiert.

Das ehemalige Konzentrationslager Dachau wurde 1933 errichtet und diente als Vorbild für viele weitere Konzentrationslager in der Zeit des Nationalsozialismus. Heute erinnert die Gedenkstätte an die Menschen, die hier verfolgt, gefangen gehalten und ermordet wurden.

Der Rundgang durch das große Gelände ist eindringlich und nachdenklich stimmend. Der Besuch hat uns noch lange beschäftigt und sich trotz der Schwere des Themas gelohnt.

Burgruine Ehrenberg und die highline179

Am nächsten Tag führte uns unser Weg wieder zurück in Richtung Tirol zur Burgruine Ehrenberg bei Reutte. Hoch über dem Lechtal thronen die alten Mauern auf einem schroffen Felsen und lassen erahnen, welche Bedeutung dieser Ort früher einmal gehabt haben muss.

Ehrenberg blickt auf eine mehr als 700-jährige Geschichte zurück. Die Burg wurde im späten 13. Jahrhundert unter Graf Meinhard II. von Tirol errichtet und diente nicht nur zur Verteidigung, sondern auch als Verwaltungszentrum und Zollstation. Die Lage war strategisch besonders wichtig, denn durch das Tal führte eine der bedeutendsten Handelsverbindungen zwischen Nord und Süd. Bereits die Römer nutzten die Route über den Fernpass, die später als Via Claudia Augusta bekannt wurde.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde Ehrenberg immer wieder erweitert und zu einer mächtigen Festungsanlage ausgebaut. Heute besteht die sogenannte Burgenwelt Ehrenberg aus gleich vier Anlagen: der Burgruine Ehrenberg, dem Fort Claudia auf der gegenüberliegenden Talseite, der Festung Schlosskopf oberhalb der Burg und der Ehrenberger Klause im Tal. Zusammen bildeten sie einst ein ausgeklügeltes Verteidigungssystem.

Über die highline179 zum Fort Claudia

Unser Besuch der Burgruine war aber nur der Anfang. Denn direkt gegenüber befindet sich das Fort Claudia, welches wir über die spektakuläre highline179 erreichen wollten.

Die Hängebrücke überspannt die Bundesstraße B179 in rund 114 Metern Höhe und ist etwa 406 Meter lang. Die offene Konstruktion sorgt dafür, dass man beim Überqueren nicht nur weit über das Tal schauen kann, sondern auch direkt durch den Gitterboden nach unten blickt. Für Menschen mit Höhenangst dürfte dieser Teil des Ausflugs durchaus zur Mutprobe werden.

Wir haben uns auf die Brücke gewagt und tatsächlich ist das Gefühl etwas ganz Besonderes, wenn man mitten auf der highline179 steht und die Brücke unter den eigenen Füßen hin- und herschwingt.

Auf der anderen Seite angekommen, ging es für uns weiter zum Fort Claudia. Die Befestigung wurde zwischen 1639 und 1645 unter Erzherzogin Claudia von Österreich errichtet und nach ihr benannt.

Der gegenüberliegende Bergrücken war für die Verteidigung Ehrenbergs von großer Bedeutung, da er eine Schwachstelle im ursprünglichen Befestigungssystem darstellte. Heute sind von Fort Claudia vor allem die restaurierten Mauern erhalten.

Für uns war die Kombination aus mittelalterlicher Burgruine, Festungsgeschichte, Bergpanorama und der spektakulären Hängebrücke ein richtig gelungener Zwischenstopp auf unserer Reise.

Mit dem Wohnmobil nach Garmisch-Partenkirchen

Anschließend ging es für uns weiter nach Garmisch-Partenkirchen auf den Wohnmobilstellplatz Camp am Wank. Für die nächsten Tage wollten wir möglichst nah an der Zugspitze bleiben und gleichzeitig die Umgebung erkunden.

Ganz ehrlich: Der Stellplatz gehört nicht unbedingt zu den schönsten Plätzen, die wir auf unseren Reisen besucht haben. Die Fahrzeuge stehen relativ dicht an dicht auf der Betonplatte und ein echtes Urlaubsgefühl kommt hier nicht unbedingt auf.

Allerdings muss man bei der Stellplatzsuche in der Region rund um Garmisch-Partenkirchen und in der gesamten Region um die Zugspitze realistisch sein. Wohnmobilstellplätze sind rar und die vorhandenen Campingplätze sind gerade in der Hauptsaison häufig schon lange im Voraus ausgebucht. Für uns war der Platz deshalb vor allem eines: ein praktischer Ausgangspunkt für unsere Unternehmungen.

Mit der Gästekarte kostenlos nach Garmisch-Partenkirchen

Auf dem Wohnmobilstellplatz besteht Möglichkeit eine Gästekarte (Leistungsübersicht) zu bekommen. Damit konnten wir unter anderem kostenlos mit dem Bus nach Garmisch-Partenkirchen fahren.

So konnten wir das Wohnmobil einfach stehen lassen und entspannt mit dem Bus in die Stadt fahren. Dort haben wir den Abend bei einem leckeren Essen ausklingen lassen, bevor es wieder zurück zum Stellplatz ging. Gerade bei einem Aufenthalt in einer Region, in der Parkplätze und Stellplätze für Wohnmobile eher knapp sind, ist ein solches Angebot wirklich praktisch.

Durch die Partnachklamm zum Eckbauer

Am nächsten Tag stand bereits das nächste Highlight auf unserem Programm. Wir ließen unser Wohnmobil auf dem Platz stehen und nahmen erneut den Bus. Unser Ziel war die Partnachklamm, eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten rund um Garmisch-Partenkirchen und ein perfektes Ausflugsziel bei herrschenden Temperaturen von über 30°.

Eintrittskarten für die Klamm kann man bequem am Automaten kaufen und als Inhaber der Gästekarte bekommt man auf den Eintrittspreis einen Euro Rabatt und zahlt als Erwachsener dann 9 EUR.

Obwohl wir schon einige Mal hier waren, ist der Weg durch die Klammen jedes Mal beeindruckend. Das Wasser der Partnach hat sich tief in das Gestein eingeschnitten und sorgt mit den engen Felswänden, dem tosenden Wasser und den zahlreichen kleinen Wasserfällen für eine ganz besondere Atmosphäre.

Nach der Besichtigung der Klamm ging es für uns zu Fuß weiter über das Forsthaus Graseck hinauf in Richtung Eckbauer. Der Weg führte uns durch die Berglandschaft und bot eine schöne Aussicht auf Wetterstein und Karwendel.

Für den Aufstieg sollte man rund 1,5 bis 2 Stunden einplanen und es gibt 500 Höhenmeter zu bewältigen. Am Eckbauer angekommen, gönnten wir uns ein Stück frisch gebackenen Kuchen und genossen die herrliche Aussicht bei bestem Kaiserwetter.

Danach konnten wir dann die nächste Annehmlichkeit unserer Gästekarte nutzen: Die Fahrt mit der Gondel war ebenfalls inklusive und die brachte uns wieder hinunter zur Olympiaschanze. Von dort ging es mit dem Bus wieder bequem und Dank Gästekarte kostenlos zurück Richtung Stellplatz.

Dort angekommen saßen wir bei immer noch um die 30° C Außentemperatur im Schatten vor dem Wohnmobil und kühlten unsere Füße in einer Faltschüssel*. Hierbei hat unser mobiles Wassersystem von Dometic (Testbericht) wunderbare Dienste geleistet und ist eine gute Alternative zu einer ansonsten sehr praktischen Außendusche.

Der große Tag: Von Ehrwald über das Gatterl auf die Zugspitze

Und dann kam der Tag, auf den wir während unserer Reise schon ein wenig hingefiebert hatten: Die Zugspitze, der höchste Berg in Deutschland sollte es sein. Mit ihren 2.962 Metern bietet sie spektakuläre Ausblicke über die Alpen und stand schon sehr lange auf unserer Bucketlist.

Es gibt mit Reintal, Höllental, Gatterl, Jubiläumsgrat und Stopselzieher verschiedene Routen auf den Gipfel. Je nach Route sind nicht nur Gletscherausrüstung und Steigeisen, sondern auch alpine Erfahrung und absolute Schwindelfreiheit nötig.

Da wir weder alpine Erfahrung noch eine komplette Hochtourenausrüstung vorweisen können, aber dennoch die Zugspitze nicht einfach nur mit der Seilbahn besuchen, sondern den Gipfel aus eigener Kraft erreichen wollten, hatten wir uns für die Gatterl-Tour von Ehrwald aus entschieden.

Die Route über das Gatterl gilt als einer der klassischen und einfachen Anstiege auf die Zugspitze. Von Ehrwald führt sie zunächst über die Ehrwalder Alm und die Hochfeldernalm zum namensgebenden Gatterl, einem alten Grenzübergang zwischen Tirol und Bayern. Hier überschreitet man die Grenze von Österreich nach Deutschland und steigt weiter über karstige Schutthänge zur Knorrhütte und dann über das Zugspitzplatt weiter zum Gipfel der Zugspitze auf.

Früh raus aus den Federn

Der Wecker klingelte an diesem Morgen um 4:00 Uhr. Das ist eine Uhrzeit, zu der man im Urlaub eigentlich lieber noch gemütlich im Bett liegt. Aber wenn man eine solche Tour vor sich hat, ist frühes Aufstehen keine schlechte Idee. Schließlich wollten wir genügend Zeit haben und vor allem nicht erst in der Mittagshitze im anspruchsvolleren Teil der Strecke unterwegs sein.

Die Rucksäcke hatten wir bereits am Vorabend gepackt und so brauchte es erst einmal nur einen starken Kaffee aus unserem Kaffeevollautomaten (Testbericht). Noch im Dunkeln fuhren wir von Garmisch-Partenkirchen nach Österreich auf den Parkplatz der Talstation der Ehrwalder Almbahn.

Hier gibt es allerdings einen wichtigen Punkt für alle, die mit dem Wohnmobil unterwegs sind: Parken ja, Übernachten nein. Die großen Parkplätze sind zwar auch für Wohnmobile geeignet, das Campieren beziehungsweise Nächtigen im Fahrzeug ist dort aber ausdrücklich nicht gestattet. Nach einem kleinen Frühstück starteten wir um 5:30 Uhr unserer Wanderung.

Der erste Abschnitt – von Ehrwald hinauf zur Alm

Während es im Tal noch ganz ruhig war, machten wir uns voller Vorfreude auf den Weg und der erste Abschnitt führte uns hinauf in Richtung Ehrwalder Alm. Wer möchte, kann diesen Teil mit der Almbahn abkürzen und spart sich knapp 400 Höhenmeter.

Wir wollten die komplette Strecke jedoch zu Fuß gehen und die erste Bahn fährt auch erst um 08:00 Uhr, was uns auch als zu spät erschien, um den Bus zurück zur Talstation zu bekommen.

Anfangs führt der Weg noch relativ entspannt durch die Landschaft und mit jedem Höhenmeter veränderte sich die Umgebung. Das Tal blieb langsam hinter uns zurück und die Berge rückten näher.

Über die Ehrwalder Alm ging es weiter in Richtung Pestkapelle und anschließend über den Max-Klotz-Steig zur Hochfeldernalm. Die Sonne hüllte die Gipfel in warmes Licht, und es wurde immer wärmer.

Vorbei an der Hochfeldernalm zum Gatterl

Mit zunehmender Höhe wurde die Landschaft alpiner. Die gemütlichen Almwiesen blieben hinter uns und der Weg wurde zunehmend schmaler und auch etwas anspruchsvoller. An der Hochfeldernalm legten wir keine lange Pause ein, denn wir waren noch ganz am Anfang unserer Tour und wussten, dass der wirklich anstrengende Teil noch vor uns lag.

Der Weg führte uns weiter zum Feldernjöchl und dabei geht es zunächst sogar ein Stück bergab, bevor der nächste Anstieg wartet. Genau solche Passagen machen bei einer Bergtour manchmal mental mehr aus, als man vorher denkt: Man steigt mühsam auf, verliert anschließend wieder einige Höhenmeter und weiß gleichzeitig, dass jeder dieser Meter später wieder zurückgewonnen werden muss.

Hinter dem Feldernjöchl näherten wir uns schließlich dem namensgebenden Höhepunkt dieser Route – dem Gatterl. Der Weg wird hier deutlich alpiner und der letzte Abschnitt hinauf zum Gatterl führt über einen gesicherten Steig und verlangt bereits Trittsicherheit und Konzentration

Dann standen wir tatsächlich schon am Gatterl. Der Name ist Programm: Ein kleines Gatter markiert hier den Übergang und gleichzeitig die Grenze zwischen Österreich und Deutschland. Hinter uns lag Tirol, vor uns die Zugspitzregion auf deutscher Seite. Bis hierhin hatten wir bereits einige Stunden und viele Höhenmeter in den Beinen, aber der eigentliche Gipfel war noch längst nicht erreicht.

Statt grüner Almwiesen dominieren hier oben Geröll und Fels die karge Bergwelt rund um das Zugspitzplatt. Von hier aus hat man einen schönen Blick auf das Reintal.

Zur Knorrhütte und weiter zum Zugspitzplatt

Der Weg führte uns über den Plattsteig weiter in Richtung Knorrhütte, die bereits auf 2.051 Metern Höhe am Rand des Zugspitzplatts liegt. Sie ist eine der wichtigsten Stützpunkte für den Aufstieg zur Zugspitze und für Wanderer und Bergsteiger ein wichtiger Rast- und Übernachtungsplatz. Hier gibt es auch eine frei zugänglich Wasserquelle, an der man seine Trinkflaschen wieder auffüllen kann.

Die Hütte steht direkt am Übergang zum Zugspitzplatt, unterhalb des Brunntalkopfes und ist während der Sommersaison bewirtschaftet und bietet neben Übernachtungsmöglichkeiten auch typische Hüttengerichte und Getränke zu sehr fairen Preisen an.

Das Zugspitzplatt wirkt im Vergleich zu den grünen Hängen weiter unten geradezu karg und unwirtlich. Fels, Geröll und die mächtigen Gipfel rundherum bestimmen das Bild. Grundsätzlich würde ich die Zugspitze nicht als einen schönen Berg bezeichnen, aber sie ist halt der höchste Punkt in Deutschland und das macht sicherlich ihren Reiz aus.

Die letzten Höhenmeter zum Gipfel

Vom Zugspitzplatt aus lag der Gipfel nun zum Greifen nah – zumindest optisch. Tatsächlich wartete aber noch der anspruchsvollste Teil des Aufstiegs auf uns. Auf rund 2.600 Metern erreicht man die Endstation der Zahnradbahn und hier hätten wir theoretisch die Möglichkeit gehabt, die Gletscherbahn zum Gipfel zu nehmen. Gerade bei schlechtem Wetter oder wenn die Kräfte nachlassen, ist das auch eine sinnvolle Alternative.

Wir wollten die letzten Höhenmeter ebenfalls zu Fuß schaffen und so ging es über ein Geröllfeld immer weiter nach oben. Der Untergrund war teilweise sehr lose und jeder Schritt musste bewusst gesetzt werden. Nachdem das lose Geröllfeld überstanden war, wartete noch ein einfacher Klettersteig.

Über den Gipfelgrat

Der letzte Abschnitt führte uns über den Südwestgrat in Richtung Gipfel. Links und rechts ging es teilweise steil hinunter, aber gleichzeitig konnten wir weit über die umliegenden Berge blicken.

Besonders schön war für uns der Blick zurück über das Zugspitzplatt. Von hier oben konnte man noch einmal nachvollziehen, welchen Weg wir an diesem Tag zurückgelegt hatten. Die Knorrhütte war längst nicht mehr zu erkennen, und auch das Gatterl lag irgendwo weit unter uns.

Auf der anderen Seite öffnete sich der Blick immer weiter in Richtung Eibsee und die bayerische Seite der Zugspitze. Bei unserem guten Wetter konnten wir weit über die umliegende Bergwelt schauen. Genau für solche Momente hat sich der lange Aufstieg gelohnt.

Geschafft – der Gipfel der Zugspitze ist erreicht

Dann waren es tatsächlich nur noch wenige Meter. Wir folgten dem gesicherten Steig und plötzlich war das Gipfelplateau erreicht. Und jetzt standen wir tatsächlich auf Deutschlands höchstem Berg.

Nach unserem Start um 5:30 Uhr an der Ehrwalder Alm lagen unzählige Höhenmeter und viele Stunden Wanderung hinter uns. Vom Parkplatz waren wir zunächst durch die grünen Bereiche rund um die Ehrwalder Alm gewandert, hatten das Gatterl überschritten, die Knorrhütte erreicht und anschließend das komplette Zugspitzplatt durchquert.

Dauer: 7 Stunden
Strecke: 16,5 km
Höhenmeter: 1.975

Wir wollten die fast 2.000 Höhenmeter nicht mehr herunterlaufen und entschieden wir uns für die bequemere Variante und nahmen direkt vom Gipfel die Tiroler Zugspitzbahn zurück ins Tal. Die Seilbahn bringt einen für 48,50 EUR pro Person von der Zugspitze hinunter nach Ehrwald-Obermoos. Von dort aus nahmen wir den letzten Bus zurück zum Parkplatz an der Ehrwalder Almbahn.

Fazit unseres Aufenthalts in der Zugspitzregion

Unser Aufenthalt rund um die Zugspitze war für uns ein würdiger Abschluss unserer Reise durch Tirol und Bayern. Nach den entspannten Tagen am Thiersee und am Plansee, wurde es noch einmal abwechslungsreich: Geschichte, Burgen, spektakuläre Ausblicke, Wanderungen und natürlich das große Ziel – die Besteigung der Zugspitze.

Besonders schön fanden wir, dass die Region so viele unterschiedliche Erlebnisse miteinander verbindet. Mit der Burgruine Ehrenberg und der Hängebrücke highline179 war es ein gelungener Start, bevor wir in Garmisch-Partenkirchen die Partnachklamm erkundeten und zum Eckbauer wanderten. Die Gästekarte hat dabei einiges erleichtert und uns ermöglicht, Bus und Bergbahn unkompliziert zu nutzen.

Der absolute Höhepunkt war natürlich unsere Gatterl-Tour auf die Zugspitze. Frühmorgens in Ehrwald zu starten und sich den Gipfel über die Hochfeldernalm, das Gatterl, die Knorrhütte und das Zugspitzplatt Schritt für Schritt zu erarbeiten, war anstrengend, aber deshalb auch beeindruckend.

So schön die gesamte Region auch ist, als Reisender mit dem Wohnmobil muss man sich (sofern möglich) frühzeitig um einen Stell- oder Campingplatz kümmern. Besonders rund um Garmisch-Partenkirchen bzw. die Zugspitze ist das Angebot sehr begrenzt und in der Hauptsaison sind viele Plätze lange im Voraus ausgebucht.

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